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September 2016:

 

Meine Hafistute "Selli" und ich haben Jen mittlerweile seit knapp 2 Jahren um im Frühjahr und im Herbst einen Check-up zu machen und sind sehr froh darüber.

Dieses Jahr litt meine Stute leider ein gutes halbes Jahr an Atemnot und starken Blähungen

 

Symptome und "Leidensweg" kurz zusammengefasst:

Atemprobleme bis zur starken Atemnot, stark aufgedunsener Rumpf (Brustkorb und Bauch), starke Blähungen - lt. TA war meine Stute starke Asthmatikerin (obwohl sie davor nie Anzeichen hatte), Blähungen wurden außer Acht gelassen. Durch Inhalieren von Cortison (orale Gabe habe ich absichtlich abgelehnt) und Fenchelgabe übers Futter wurde es immer wieder besser, aber ging nie weg, sondern wurde schlagartig wieder schlimmer; durch Glück/Zufall bemerkte ich, dass die Verschlimmerung immer eintrat, wenn die Rossigkeit einsetzte (3x hintereinander beobachtet) - spätestens jetzt wurde mir natürlich klar, dass "mehr" dahinter stecken musste. 

 

Dann kam Jen zum Check-up

Dabei stellte sich heraus, dass Selli allergisch auf einen Pilz reagierte, den sie über die Weide aufgenommen hatte (wir vermuten von einem Spritzmittel, dass der (Bio-)bauer daneben auf sein Feld etwas sorglos aufgebracht hat). Zu unserer Überraschung durfte/konnte Jen diesen ausleiten und zwar "komischerweise" über die Gebärmutter. Der Darm selbst war Gott sei Dank in Ordnung, obwohl er den Pilz aufgenommen hat. Er wurde nur in Mitleidenschaft gezogen, da er zwischen Lunge und Gebärmutter liegt, auf die der Pilz eigentlich einwirkte. Nun ja, der Check-up ist jetzt zwar erst drei Tage her, aber Selli´s Atmung hat sich schon am Tag danach komplett normalisiert. Der Brustkorb und der Bauch wirken endlich wieder entspannt und nicht mehr aufgedunsen. Es gibt natürlich keine Garantie, dass es jetzt immer so bleibt - falls der Bauer wieder so unbedacht spritzen sollte, oder sich auf der Weide noch "Restbestände" befinden -  aber mir hat es gezeigt, was für ein große Wirkung eine einfache Ausleitung haben kann. Selli wird jetzt noch einige Wochen homöopathisch unterstützt und bekommt ein Pulver, um die restlichen Rückstände des Pilzes zu binden, damit sie sich bestmöglich erholen kann.

Meiner Meinung nach, sollte jeder etwas kritisch mit der Diagnose eines Tierarztes sein, vor allem, wenn die Behandlung einfach nicht anschlägt, bzw mehrere Symptome zusammenkommen, die kein eindeutiges Krankheitsbild ergeben. Aber auch, wenn ein Pferd eine bestimmte Krankheit hat (COPD, Cushing, etc) kann die Kinesiologie eine sehr gute Begleitung bzw Alternative sein, wenn der TA die Patienten bereits abgeschrieben haben sollte.